Wie oft glauben die Menschen, wenn sie ein Buch gelesen haben, dass sie wissend seien. Doch Wissen ist nicht von einem Buch abhängig. Zum einem könnt ihr niemals wahrhaft sicher sein, dass jenes Wissen der Wahrheit entspricht. Mit dem Wissen jedoch, dass es die Wahrheit des Autors ist, kann anders damit umgegangen werden. Doch wie wenige gehen von diesem Punkte alleine aus, dass es das Wissen des Autors ist. Aus seiner Wahrnehmung heraus, aus seinem Leben heraus, aus seinem Prozess heraus.
Wenn ein Mensch Prozesse der Täterschaft gelebt hat. Prozesse getan hat, in denenviel Unrecht geschehen ist, darf er aus den Schuldgefühlen heraus sich befreien. Er übernimmt die Verantwortung dafür. Tut er dies jedoch nicht, sucht er Begründungen, wie ein kleines Kind, geliebtes Menschenkind, stell dir vor:
Es liegt eine Tafel Schokolade auf einem Tisch. Ein kleines, zweijähriges Kind steht davor, weiß genau, dass die Mutter gesagt hat, es darf jene Schokolade jetzt nichtessen. Nicht essen, weil es später nahrhaftes Mittagessen gibt, in dem alle Vitamine und Mineralien enthalten sind, die es benötigt, um zu wachsen. Nun geht das kleine Kind hin uns isst die Schokolade. Die Mutter kommt, spricht es darauf an. Das erste, was es sagen wird, ist, dass es die Schokolade nicht gegessen hat. Da die Mutter jedoch genau weiß, dass das Kind es war, wird es irgendwann sagen: Es hat die Schokolade gegessen, weil es Hunger hatte und die Mutter ihm noch nicht Mittagessen gegeben hat. Somit rechtfertigt es, dass es etwas genommen hat, was es nicht durfte, was ihm nicht zustand, was nicht das Seinige war.
Wenn du dieses Beispiel nun in einem größeren Rahmen siehst, würde dies bedeuten, dass Menschen, die im Krieg Töten, aus den Befehl heraus Töten, den Befehl des Tötens als Rechtfertigung benützen, um getötet zu haben. Doch die Rechtfertigung, dass ein Befehl stattgefunden hat, nimmt nicht die Verantwortung, desMenschen, der getötet hat, nicht jener, der den Befehl dazu gegeben hat, ist verantwortlich für sein Handeln. Wie ist es jedoch mit dem Befehlshaber? Wen nimmt er als Rechtfertigung für sein Handeln, für das, was über das Töten erreichen wollte: Land, Reichtum. Wer ist nun seine Entscheidung, seine Rechtfertigung? Ist es da nicht leichter für ihn, Gott als Rechtfertigung zu nehmen, dass Gott es gewünscht hat.
Doch warum sollte Gott dies wünschen?
Warum sollten wir dies wünschen?
Wir wünschen Frieden. Gott wünscht, dass Frieden entsteht. Gott lässt euch Lernschritte aus der freien Wahlentscheidung heraus tun. er mischt sich weder in den Lernschritten ein, noch in der Wahlentscheidung. Dann, wenn er sich einbringt ist es, wenn ihr Menschen um Hilfe ruft, doch er sollte niemals als Rechtfertigung dienen für das Töten, niemals als Rechtfertigung des karmischen Aufbaus dienen, denn Gott wünscht, dass alle seine Kinder zu ihm zurückkommen und wir, seine Helfer. Ich bin ein Helfer, damit du geliebtes Menschenkind und alle Seelen den Weg zu ihm zurück finden.
Ich habe dir dies erzählt, geliebtes Menschenkind, da ich weiß, dass es sich noch in dir beschäftigt hat. So hast du Klarheit und kannst aus der Klarheit heraus deine Handlungen vollziehen in dem Wissen, dass alles, was du tust, denkst, sprichst deine Verantwortung ist und in jedem Tun, Sprechen, Denken kannst du dich entscheiden für die Liebe, für die Liebe, für die Liebe und das Licht.
Gesegnet seist du mit der göttlichen Liebe, die durch dich geschieht.